Ja am Jurasüdfuss klebt wieder mal der Nebel. Manchmal dick und zäh, manchmal erbarmungsvoll auflösend. Wenn sich das graue Zeug nicht auflösen will, dann steige ich manchmal den Berg hoch. Die Grenze suchend. Der magische Moment, wenn sich Sonnenstrahlen durch Nebelschwaden kämpfen. Den Blick hochnehmend, das satte Blau!

Dann denke ich, ist gar nicht so schlimm der Nebel. Aber irgendwann muss man sich dann wieder lösen und abwärts steigen. Zurück ins Graue. Ins Dunkel. Bereichert. Voll mit Vitamin D und Glückshormonen. Danke Sonne!

Es wäre schön wenn es immer so einfach wäre. Ein bisschen hochlaufen, die Lösung finden und dann wieder zurück. Aber manchmal liegt der Nebel höher als die Jurakette.

und manchmal, da liegt Grenze unglaublich schön, so wie zum Beispiel am 5. November um 17:10 Uhr beim Chasseral:

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