Methode mit Sofortwirkung für einen Perspektivenwechsel 
Für Jugendarbeit, Coaching, Beratung, Team o.a.  

Überlege Dir mal drei Eigenschaften, welche Du an Dir nicht magst! 
Denkst du vielleicht ”ich bin so ungeduldig!
Oder manchmal würde ich gerne öfters auf den Tisch klopfen! Aber nein, ich bin einfach zu zurückhaltend!”
Oder ärgerts dich, dass Du eher zu impulsiv bist? Wir kennen es vermutlich alle. Immer wieder stören wir uns selber über einige unserer Eigenschaften, über manche mehr, über andere weniger. Manchmal leiden wir sogar darunter, verspüren öfters Mal Frust darüber. Dazu kommt, dass man dann auch noch von Aussen zwischendurch gesagt oder zu spüren bekommt, dass diese Eigenschaft nicht gerade so super ist. Na toll!  

Gerade Jugendliche und junge Erwachsene sind während ihrer Entwicklungsphase mit vielen Selbstzweifeln konfrontiert, befinden sich in der Identitätsfindung, vergleichen sich, wollen oft so sein wie andere, eifern Charakteren aus Serien nach, welche Eigenschaften besitzen, die nahezu und fas klischeehaft perfekt sind oder zumindest so dargestellt werden. Die eigene Unzufriedenheit wächst!  

Wir begleiten Jugendliche und junge Erwachsene ein Stück weit in ihrer Entwicklung und können sie auch in ihrem Selbstwertgefühl punktuell stärken. Anerkennung verspüren und Bestätigung erhalten für das was man ist und wie man ist, tut jeder und jedem von uns gut. Junge Menschen suchen diese Bestätigung noch viel öfters. 

Darum finde ich Refraiming super, die Methode ist so simpel wie effektiv für ein schnelles positives Selbstwertgefühl! Zack, direkt anwendbar in der Praxis, schnell, effektiv und kein Theoriegedöns😉
Eignet sich auch einfach mal für zwischendurch in einer Gruppenstunde, oder gezielt angewendet in der Beratung oder Coaching.  

Methode Refraiming, Woher kommt sie?
In der Psychologie wird ein Perspektivwechsel auch als Reframing bezeichnet – Situationen oder Verhaltensweisen werden in einen anderen „Rahmen” gesetzt. Dadurch verändert sich oft sehr schnell unsere Einstellung zu ihnen und wir beginnen damit häufiger positiv zu denken. 

Nun also, lange Rede kurzer Sinn, wie funktionierts? 
Alle schreiben sich drei Eigenschaften auf einen Zettel, welche sie überhaupt nicht mögen an sich.
Danach am besten in 3er oder 4er Gruppen einteilen. Die Gruppen sollen sich danach etwas im Raum verteilen. Nun setzt sich eine Person der Gruppe mit dem Rücken zu den anderen in der Gruppe und gibt ihnen ihren/seinen Zettel. Die anderen Personen machen nun ein lautes Brainstorming über diese drei “Negativeigenschaften”, indem sie jede einzelne in eine “positive Eigenschaft” kehren und sich darüber unterhalten, so dass es die zu ihnen mit dem Rücken zugewandte Person hört. 
Also konkret, wann, wo oder wieso kann genau diese Eigenschaft gut oder hilfreich sein? Die Person hört nun allerlei positive Gedankengänge und Rückmeldungen über die Eigenschaften, welche sie/er bisher als nur negativ bei sich empfunden hat. Das muntert sofort auf und bewirkt ein gutes innerliches Gefühl; Effekt erreicht!  Zumindest für den Moment, jedoch wirkt dies oftmals nach und ermöglicht es eben, auch mal diesbezüglich einen Perspektivenwechsel einzunehmen.

Es ist einmal eine andere Methode, als nur zu lernen, Kritik anzunehmen und daran zu arbeiten, was auch wertvoll und wichtig ist in der eigenen Entwicklung. Aber wie so vieles, kann man auch einfach da einmal, negatives in positives kehren und aufzeigen.  

Die Methode kann auch auf ein 2er Setting adaptiert werden, dann assoziiert z.Bsp. die beratende Person nach dem gleichen Prinzip. Auch im Team lässt sich die Methode wunderbar anwenden, um einmal einen Perspektivenwechsel zu eröffnen bei allen Teammitgliedern. 

Nun, viel Freude beim Ausprobieren  

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