Ob meine diesjährigen Sommerferien-Pläne sich verwirklichen lassen, das weiss ich jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, noch nicht. Ich habe einen «Plan A» für die Sommerferien, und der heisst: Eine Woche in Portugal, wo wir zu einer Hochzeit eingeladen sind, und eine Woche wandern im Jura. Ersteres ist unsicher. Denn es ist noch nicht klar ist, ob die Hochzeit überhaupt stattfinden kann. Und ob wir danach überhaupt wieder in die Schweiz zurückkehren können. Corona lässt grüssen 

 

Je mehr ich an die Ferien denke, desto stärker wird meine Sehnsucht danach. Ich freue mich auf Portugal. Eine Stadt, Kultur, Kirchen, Kunst entdecken. Schatten suchen in einem Park. Ich bin gespannt darauf, wie eine portugiesische Hochzeit abläuft. Und dann ist da ja noch die Aussicht auf einen Tag am Meer. Ich liebe es, dem Spiel der Wellen zuzuschauen, die sich am Strand brechen und sich in weissem Schaum auflösen. Es öffnet mein Herz, wenn ich auf das weite Meer hinausblicke. Der Duft nach Salz und Algen lässt mich tiefer atmen, der warme Sand zwischen den Zehen holt mich ganz auf den Boden. Ich liebe es, mich von den Wellen schaukeln und hin und her tragen zu lassen. Ach, und dann das Essen, frischer Fisch und Meeresfrüchtereife Früchte und Gemüse. Wenn ich mir all das so plastisch vorstelle, dann erlebe ich es schon ein bisschen als real. 

 

Nun denn, die Wanderwoche scheint jetzt zunächst einmal tatsächlich wahr zu werden. Der Start ist in Kürze. Ich freue mich auf’s Wandern auf den Jurahöhen mit meinem «Lieblingsmensch», stundenlang, mal in karger, mal in üppiger LandschaftHügel rauf, Hügel runter.  

 

Ob dann alles so klappen wird, wie geplant, wird sich erst noch zeigen. Im Moment reicht es mir, alles Tag für Tag anzugehen. Flexibel bleiben. Ein paar Puzzlesteine für einen «Plan B» habe ich schon: Baden im Rhein, ein Stapel Bücher, die ich «schon lange mal» lesen wollte, Pendenzen in Haus und Garten, Gitarre spielen, Freunde besuchen und einladen, Melonen und Nice Cream essen und mich überraschen lassen von dem, was der Moment mir schenkt. Vielleicht wird dann ja auch ein «Plan C» daraus… 

Ich wünsche dir (und mir) erholsame Sommerferien – mit oder ohne Pläne. 

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